Kurzvorstellung Werteprojekt
Ziele des Projekts
Zielsetzung des Projekt ist, durch Angebote zur Werteerziehung und religiösen Bildung im und durch den Kindergarten die Kinder zu stärken und dafür sowohl die Erzieherinnen zu befähigen, dieser Zielsetzung konzeptionell und strukturell gerecht zu werden als auch Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung und Weiterentwicklung ihrer Erziehungskompetenz zu unterstützen. Mit einer solch spezifisch pädagogischen und strukturellen Konzeption und Qualitätsentwicklung stärkt der kirchliche Kindergarten sein unverwechselbares Profil.
Die vier Projektziele sind:
- Qualifizierung der Erzieherinnen
- Angebotserweiterung für Eltern
- Auf- und Ausbau von Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen
- Entwicklung und Erprobung von Instrumenten und Materialien
Sie zielen darauf ab
- die Erzieherinnen zu
qualifizieren, so dass sie Mütter und Väter ermutigen, religiöse
Themen
aufzugreifen und gemeinsam mit
ihren Kindern nach Antworten auf die großen Fragen des
Lebens zu suchen und dabei
Aspekte einer werteorientierten Erziehung berücksichtigen;
- insbesondere die Leitungen, Teams
und Träger der Kindergärten für ein werte- und
bildungsorientiertes und
die Erziehungspartnerschaft förderndes Zusammenarbeiten mit
den
Eltern zu motivieren und zu
qualifizieren;
- aufgrund der kulturellen
und religiösen Pluralität in Kindergärten mit spezifischen
interkulturellen
und –religiösen Themen Mütter
und Väter zu erreichen, damit diese die Integration ihrer
Kinder
unterstützen und
gemeinsam den Umgang mit kulturellen Ritualen aber auch Differenzen
lernen
können;
- die diözesanen Ausbildungs- und
Bildungsinstitutionen und Beratungsdienste zu ermutigen die
Werteerziehung von Kindern und
Eltern in ihre Elternbildungskonzepte aufzunehmen und sich
selbst und die
Einrichtungsträger mit ihren pädagogischen Mitarbeiterinnen hierfür
zu qualifizieren
und die Kooperation mit
anderen Bildungsträgern herzustellen bzw. zu vertiefen.
- diözesane Netzwerke zu
konfigurieren und weiter auszubauen, die Mütter und Väter samt
Kindern
aktiv dabei fördern, sich in
verschiedensten sozialen Bezugssystemen zusammenzufinden und
sich
gegenseitig unterstützen;
- Angebotsformen, Instrumente und
Materialen für die unterschiedlichen Zielgruppen zu
entwickeln,
die praxiserprobt kontinuierlich
während des Projektes und nach Beendigung im Rahmen der
Fortbildung und Fachberatung in die
gesamte Kindergartenlandschaft implementiert werden können;
- das Bildungs- und Entwicklungsfeld
„Sinn, Werte und Religion“ des Orientierungsplans über
Fortbildungsangebote zu
implementieren.
Zielgruppen des Projekts
sind somit
- Kindertageseinrichtungen mit Ihren Teams
- Eltern, Familien
Akteure für die Werteerziehung in Kindergarten und Elternhaus
Zu berücksichtigen sind die unterschiedlichen Ausgangslagen der beteiligten Zielgruppen und Institutionen bzw. der in der folgenden Graphik dargestellten Akteure.

Projektdesign
Trägerschaft
Das Projekt wird durchgeführt vom Landesverband Katholischer Kindertagesstätten Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. Folgende Kooperationspartner konnten gewonnen werden, die sich auch an der Finanzierung des Projekts beteiligen:
- die Hauptabteilung VI Caritas - Bischöfliches Ordinariat
- die Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft - Bischöfliches Ordinariat Diözese Rottenburg-Stuttgart
- der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Weitere Kooperationspartner sind:
- die Katholische Fachhochschule Freiburg und
- der Bundesverband Kath. Tageseinrichtungen für Kinder (KTK), Freiburg
Projektdauer
Das Projekt startet am 01. Januar 2008 und endet am 31. Dezember 2010.
Projektteilnehmer
Das Projekt wird in drei Regionen in der Diözese durchgeführt mit jeweils fünf beteiligten Einrichtungen. Die Einrichtungen werden begleitet.
Projektphasen
1. Ausschreibungsphase (Januar – April 2008)
2. Startphase (Mai – Juli 2008)
3. Zielfindungsphase (August – Dezember 2008)
4. Gestaltungsphase (Januar 2009 – März 2010)
5.1 Abschlussphase Teil 1 (April – Juli 2010)
Auswertung und Dokumentation der Einrichtungsergebnisse
5.2 Abschlussphase Teil 2 (Juli– Dezember 2010)
Auswertung und Dokumentation des Projekts.
Evaluation / Wissenschaftliche Begleitung
Die Katholische Fachhochschule Freiburg evaluiert das Projekt unter Leitung von Prof. Jürgen Schwab. Evaluiert werden sollen der Projektverlauf und Maßnahmen zur Umsetzung der Projektziele.

